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[TXT]Register.html2014-01-16 21:07 766K Haupttext
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[TXT]twa_01r.html2014-01-16 21:06 897KBand 1: Philosophische Frühschriften Erste Auflage 1973 Die Transzendenz des Dinglichen und Noematischen in Husserls Phänomenologie Vorwort Vom Standpunkt einer reinen Immanenzphilosophie aus soll in dieser Arbeit Husserls Theorie des Dinges an sich, so wie sie in den »Ideen zu einer reinen Phänomenologie und phänomenologischen Philosophie« entwickelt ist, geprüft werden; der Rekurs auf das »unmittelbar Gegebene« ist der positive Ausgangsgrund aller hier gebotenen Kritik. Wenngleich die Wirkung, die heute in weiten Kreisen die Phänomenologie übt, solchem Ausgang entgegenzusein scheint, zeugen doch Husserls frühere Arbeiten, zumal die »Logischen Untersuchungen«, dafür, daß Husserl die Phänomenologie, die er ursprünglich als »deskriptive Psychologie« bezeichnete, selbst einmal in verwandtem Sinne verstanden wissen wollte, wie sie hier verstanden und den Ausführungen der »Ideen« als kritisches Gegenbild kontrastiert wird. In den »Ideen« durchkreuzen sich Gedankengänge der verschiedensten Struktur und Herkunft; Kantische und Platonische, Aristotelische und positivistische Motive verflechten sich. Da jedoch unserer Betrachtung jede historische Absicht völlig fernliegt, ist nicht einmal der Versuch gemacht, all dies zu sondern. Es wird vielmehr eine bestimmte Problemgruppe herausgenommen und in bewußter Einseitigkeit kritisch erörtert. Das kritische Maß aber der Erörterung ist jener Begriff der deskriptiven Psychologie oder Phänomenologie, der den »Zusammenhang des unmittelbar Gegebenen als letzte Voraussetzung der transzendentalen Methode« auffaßt. Dieser Begriff der transzendentalen Phänomenologie ist von Hans Cornelius - bereits in ausgesprochenem Gegensatz zu Husserl - in der »Transcendentalen Systematik« expliziert worden. An die »Transcendentale Systematik« und ihre Terminologie knüpfen wir an und sehen unsere Aufgabe recht eigentlich darin, den Gegensatz zwischen den dort vorgetragenen Erkenntnissen und Husserls »Ideen« - soweit es sich um die Theorie des Dinges an sich handelt - 12 Philosophische Frühschriften
[TXT]twa_02r.html2014-01-16 21:07 605KBand 2: Kierkegaard. Konstruktion des Ästhetischen Konstruktuktion des Ästhetischen Meinem Freunde Siegfried Kracauer Das Schiff schien wie durch Magie mitten im Falle an der Innenfläche eines Trichters von gewaltigem Umkreis und ungeheurer Tiefe zu hängen. Seine vollkommen glatten Seiten hätte man für Ebenholz halten können, wäre nicht die bestürzende Schnelligkeit ihres rasenden Umlaufs gewesen und der funkelnde, gespenstige Glanz, der von ihnen ausging, da die Strahlen des Vollmonds aus der runden Öffnung zwischen den Wolken . . . in einer Flut voll goldener Klarheit an den schwarzen Wänden bis in die verborgensten Tiefen des Abgrunds hinab niederströmten. Edgar Allan Poe (1841) I Wann immer man die Schriften von Philosophen als Dichtungen zu begreifen trachtete, hat man ihren Wahrheitsgehalt verfehlt. Das Formgesetz der Philosophie fordert die Interpretation des Wirklichen im stimmigen Zusammenhang der Begriffe. Weder die Kundgabe der Subjektivität des Denkenden noch die pure Geschlossenheit des Gebildes in sich selber entscheiden über dessen Charakter als Philosophie, sondern erst: ob Wirkliches in die Begriffe einging, in ihnen sich ausweist und sie einsichtig begründet. Dem widerspricht die Auffassung von Philosophie als Dichtung. Indem sie Philosophie der Verbindlichkeit nach dem Maße von Wirklichem entwindet, entzieht sie das philosophische Werk der adäquaten Kritik. Nur aber in Kommunikation mit dem kritischen Geiste vermöchte es geschichtlich sich zu erproben. Daß gleichwohl fast allen im eigentlichen Verstande »subjektiven« Denkern beschieden war, als Dichter eingereiht zu werden, erklärt sich mit der Gleichsetzung von Philosophie und Wissenschaft, die das neunzehnte Jahrhundert vollzog. Was an Philosophie dem Wissenschaftsideal sich nicht einordnete, wird unterm Titel der Dichtung als kümmerlicher Anhang nachgeschleift. Von wissenschaftlicher Philosophie ward gefordert, daß ihre Begriffe sich konstituierten als Merkmaleinheiten der darunter befaßten Gegenstände. Wenn aber die Kantische Konzeption der Philosophie als Wissenschaft von Hegel erstmals umfassend formuliert worden ist im Satz, »daß die Erhebung der Philosophie zur Wissenschaft an der Zeit ist«1:, so fällt gleichwohl seine Forderung nach wissenschaftlicher Begrifflichkeit nicht zusammen mit der nach eindeutiger Gegebenheit der Begriffe als der von Merkmaleinheiten. Die dialektische Methode, der in aller Hegel-Feindschaft Kierkegaards Werk gänzlich zugehört, hat vielmehr ihr Wesen darin, daß die Klärung Die Anmerkungen finden sich unten, S. 201 ff., zusammengestellt. (Anm. d. Hrsg.)
[TXT]twa_03r.html2014-01-16 21:07 764KBand 3: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente Für Friedrich Pollock Zur Neuausgabe Die 'Dialektik der Aufklärung' ist 1947 bei Querido in Amsterdam erschienen. Das Buch, das erst allmählich sich verbreitete, ist seit geraumer Zeit vergriffen. Wenn wir den Band nach mehr als zwanzig Jahren jetzt wieder herausbringen, so bewegt uns nicht allein vielfaches Drängen, sondern die Vorstellung, daß nicht wenige der Gedanken auch heute noch an der Zeit sind und unsere späteren theoretischen Bemühungen weitgehend bestimmt haben. Kein Außenstehender wird leicht sich vorstellen, in welchem Maß wir beide für jeden Satz verantwortlich sind. Große Abschnitte haben wir zusammen diktiert; die Spannung der beiden geistigen Temperamente, die in der 'Dialektik' sich verbanden, ist deren Lebenselement.
[TXT]twa_04r.html2014-01-16 21:10 644KBand 4: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben Für Max als Dank und Versprechen 13
[TXT]twa_05r.html2014-01-16 21:09 912KBand 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Drei Studien zu Hegel Zur Metakritik der Erkenntnistheorie. Studien über Husserl und die phänomenologischen Antinomien Für Max 9 Vorrede
[TXT]twa_06r.html2014-01-16 21:06 1.3MBand 6: Negative Dialektik. Jargon der Eigentlichkeit Negative Dialektik 9 Vorrede Die Formulierung Negative Dialektik verstößt gegen die Überlieferung. Dialektik will bereits bei Platon, daß durchs Denkmittel der Negation ein Positives sich herstelle; die Figur einer Negation der Negation benannte das später prägnant. Das Buch möchte Dialektik von derlei affirmativem Wesen befreien, ohne an Bestimmtheit etwas nachzulassen. Die Entfaltung seines paradoxen Titels ist eine seiner Absichten.
[TXT]twa_07r.html2014-01-16 21:06 1.3MBand 7: Ästhetische Theorie Übersicht 545 6 Die aus dem Nachlaß herausgegebene
[TXT]twa_08r.html2014-01-16 21:09 1.4MBand 8: Soziologische Schriften I Suhrkamp 4
[TXT]twa_09ar.html2014-01-16 21:08 1.1MBand 9.1: Soziologische Schriften II.I The Psychological Technique of Martin Luther Thomas' Radio Addresses SECTION I: The Personal Element: Self-Characterization of the Agitator Introductory Remarks
[TXT]twa_09br.html2014-01-16 21:08 930KBand 9.2: Soziologische Schriften II.2 4 Vorbemerkung Die Publikation der Abhandlung »The Stars Down to Earth« im »Jahrbuch für Amerikastudien«*: scheint dem Autor als die einer Amerikastudie im wörtlichsten Sinne gerechtfertigt: die Untersuchung wurde in Amerika, an amerikanischem Material durchgeführt. Sie bildet einen wesentlichen Teil der Arbeit der Hacker-Foundation in Beverly Hills aus der Zeit von 1952 bis 53, als der Autor die wissenschaftliche Leitung jener Foundation innehatte. Nicht bloß ermöglichte die Foundation finanziell die Untersuchung, sondern der Autor ist ihr auch für vielfache wissenschaftliche Hilfe zu Dank verpflichtet. Er gilt in erster Linie Dr. Frederick Hacker, der wesentliche Anregungen, zumal mit Hinsicht auf die Verwandtschaft der psychologischen Funktion der Astrologie mit der des Traums, gab; dann Frau Liesel Seham, die, weit über ihre sekretarialen Pflichten hinaus, bei der Gestaltung des englischen Textes mit unermüdlichem Fleiß und größtem Verständnis half.
[TXT]twa_10ar.html2014-01-16 21:09 1.0MBand 11.1: Kulturkritik und Gesellschaft I. Prismen. Ohne Leitbild Vorwort zu einer Übersetzung der »Prismen« 803 Replik zu einer Kritik der »Zeitlosen Mode« 805 Schlußwort zu einer Kontroverse über Kunstsoziologie 810 Einleitung zum Vortrag »Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit« 816
[TXT]twa_10br.html2014-01-16 21:07 888KBand 10.2: Kulturkritik und Gesellschaft II 455 Eingriffe Neun kritische Modelle
[TXT]twa_11r.html2014-01-16 21:10 1.6MBand 11: Noten zur Literatur Noten zur Literatur I Der Essay als Form Bestimmt, Erleuchtetes zu sehen, nicht das Licht. Goethe, Pandora
[TXT]twa_12r.html2014-01-16 21:08 503KBand 12: Philosophie der neuen Musik Vorrede Das Buch faßt zwei im Abstand von sieben Jahren geschriebene Studien mit einer Einleitung zusammen. Aufbau und Charakter des Ganzen mögen einige erklärende Worte rechtfertigen. 1938 veröffentlichte der Autor in der »Zeitschrift für Sozialforschung« eine Abhandlung »Über den Fetischcharakter in der Musik und die Regression des Hörens«. Ihre Absicht war, den Wechsel der Funktion von Musik heute darzustellen; die inneren Veränderungen nachzuweisen, welche die musikalischen Phänomene als solche durch ihre Einordnung in die kommerzialisierte Massenproduktion erleiden, und zugleich zu bezeichnen, wie gewisse anthropologische Verschiebungen in der standardisierten Gesellschaft bis in die Struktur des musikalischen Hörens hinein reichen. Damals bereits plante der Autor, den Stand des Komponierens selber, der allemal über den der Musik entscheidet, in die dialektische Behandlung hineinzuziehen. Ihm stand die Gewalt der gesellschaftlichen Totalität auch in scheinbar abgeleiteten Bereichen wie dem musikalischen vor Augen. Er konnte sich nicht darüber täuschen, daß die Kunst, an der er geschult war, noch in ihrer reinen und kompromißlosen Gestalt nicht von der allherrschenden Verdinglichung ausgenommen ist, sondern gerade im Bestreben, ihre Integrität zu verteidigen, aus sich heraus Charaktere des gleichen Wesens hervorbringt, dem sie widerstrebt. Es ging ihm darum, die objektiven Antinomien zu erkennen, in welche Kunst, die ihrem eigenen Anspruch wahrhaft die Treue hält, ohne auf die Wirkung zu blicken, inmitten der heteronomen Wirklichkeit notwendig sich verfängt, und die nicht anders zu überwinden sind, als wenn sie illusionslos bis zum Ende ausgetragen werden.
[TXT]twa_13r.html2014-01-16 21:07 1.2MBand 13: Die musikalische Monographien Versuch über Wagner 8 Für Gretel
[TXT]twa_14r.html2014-01-16 21:06 1.0MBand 14: Dissonanzen. Einleitung in die Musiksoziologie Dissonanzen 8 Luli von Bodenhausen zum Gedächtnis
[TXT]twa_15r.html2014-01-16 21:08 869KBand 15: Komposition für den Film. Der getreue Korrepetitor Komposition für den Film 8
[TXT]twa_16r.html2014-01-16 21:10 1.6MBand 16: Musikalische Schriften I-III Klangfiguren Musikalische Schriften I 8
[TXT]twa_17r.html2014-01-16 21:09 782KBand 17: Musikalische Schriften IV Moments musicaux Neu gedruckte Aufsätze 1928-1962 8
[TXT]twa_18r.html2014-01-16 21:05 1.9MBand 18: Musikalische Schriften V Musikalische Aphorismen Regers Sequenzen sind der zeitgenössischen Innenarchitektur zu vergleichen. Unvermögend, die breite Fassade faßlich zu gliedern, unvermögend auch, deren prunkendem Schein Wirklichkeit zu erwirken, hat man sich sorglich ins Interieur zurückgezogen und imitiert dort die verlorene Ordnung des Baues im kleinen: nicht ohne zuvor die Rouleaux zu schließen. Man findet es ganz wohnlich bei der Lampe des Privaten, vorm künstlichen Kamin des Gemüts; die Räume sind abgestimmt aufeinander, ihre Folge ist sicher von Tür zu Tür. Nur etwas weitläufig haben es die wenigen Bewohner: wenn das Licht versagt, verirren sie sich im Dunkel. [1] Debussy hat die Frage, wie heute Musik schließen könne, da doch ihr Beginn ungewiß sei, auf eigene und denkwürdige Weise beantwortet. Wie er die Musik imaginär voraussetzt als stetes Klingen, in dessen akustisches Bereich er plötzlich eintritt, so verläßt er sie plötzlich und läßt uns die Illusion, sie dauere weiter, weil ihr reales Ende unerreichbar ist. Seine Musik hört auf, wie ein Bild aufhört, wenn wir wegtreten von ihm. Sie verlischt. -Damit mag sein Verhältnis zu den äußeren Dingen andeutend getroffen sein. [2]
[TXT]twa_19r.html2014-01-16 21:08 1.5MBand 19: Musikalische Schriften VI I Frankfurter Opern- und Konzertkritiken 10